GoodyearGoodyear produziert seit 1901 PKW-Reifen, unter anderem fuhr Henry Ford sein Rennwagen mit Goodyear Reifen. Bis 1998 war der Firmenhersteller sogar in der Formel 1 Reifenpartner von Rennteams wie Benetton, Ferrari, Jordan, oder Williams. In 27 verschiedenen Ländern unterhält Goodyear über 90 Werke und ermöglicht circa 74 000 Mitarbeitern eine Beschäftigung.

Die wichtigsten Meilensteine der Goodyear Unternehmensgeschichte:
  • 1898: In einem kleinen Sägewerk, östlich von Akron (Ohio), gründet der Deutsche Franck Seiberling das Unternehmen Goodyear (Benannt nach dem US-Amerikanischen Erfinder des Hartgummis Charles Goodyear)
  • 1903: Tubeless-Reifens - Patentanmeldung.
  • 1912: Der erste Goodyear Ballon startet.
  • 1921: Geländereifens Rut-Proof - Markteinführung.
  • 1927: Goodyear Allwetterreifens mit Rillenprofil - Markteinführung.
  • 1934: Spike-Winterreifen Entwicklung. Spikes (eingearbeitete Stifte) sorgen vor allem bei eisglatter Fahrbahn für mehr Haftung.
  • 1947: Nylonreifen werden entwickelt.
  • 1970: Die Mondsonde Apollo 14 erhält Goodyear XLT-Reifen.
  • 1977: Die ersten Goodyear Allwetterreifen werden auf den Markt gebracht.
  • 1987: Der Hochleistungsreifen ZR-S mit einem Geschwindigkeitsindex von Z wird eingeführt. Der Reifen kann bei einer Geschwindigkeit von mehr als 240 km/h gefahren werden.
  • 1992: Aquatred - Markteinführung. Der Reifen mindert das Aquaplaning-Risiko deutlich.
  • 1996: Infinitred - Markteinführung. Der erste Reifen mit einer lebenslangen Profil-Garantie.
  • 1998: Die Goodyear Homepage geht online. Das gesamte Goodyear-Produktsortiment (Allwetterreifen, Winterreifen usw.) ist nun auch online zu finden.
  • 2000: Markteinführung eines Reifens, mit dem selbst bei einer Reifenpanne gefahren werden kann. Der Runflat-Reifen.

Die richtige Pflege von Goodyear-Reifen

Die Reifen verbinden ihr Fahrzeug mit dem Asphalt, ohne sie rollt nichts – ganz klar. Ein Reifen von Goodyear steht für Leistung und unbeschwerten Fahrspaß. Aber haben Sie schon mal daran gedacht, dass selbst die besten Reifen richtige pflegen brauchen? Pflegen Sie Ihre Räder überhaupt? Dann wird es aber Zeit – mit den folgenden Tipps haben Sie den richtigen Dreh auf alle Fälle schnell raus!
  • Den Luftdruck sollten Sie mindestens zweimal im Monat, also alle zwei Wochen prüfen – und das bei kalten, also ungefahrenen Reifen vor dem Start. Zu niedriger Druck in den Pneus erhöht nicht nur den Benzinverbrauch und Verschleiß, sondern beinträchtigt auch die Stabilität auf der Straße – im schlimmsten Fall droht sogar ein Plattfuß! Achten Sie bitte auch auf den richtigen Luftdruck bei mehr Beladung!
  • Zudem sollten die Pneus alle paar Wochen auf Beschädigungen wie Risse, Einstiche oder auch Beulen kontrolliert werden. Komische Geräusche beim Fahren oder auch ein schlackerndes Lenkrad können auf Schäden hinweisen.
  • Die Profiltiefe ist natürlich genauso wichtig. Zwar gilt vom Gesetz ein Mindestprofil von 1,6 Millimetern bei Sommerreifen, Experten jedoch raten schon bei 3 Millimetern zum Neukauf – bereits ab 4 Millimeter kann Aquaplaning auftreten, besonders bei den beliebten Breitreifen!
  • Felgen, als Verbindungsstück zwischen Pneu und Auto, sollten ebenfalls regelmäßig auf Risse oder andere Schäden untersucht werden – besonders Alufelgen können durch Bordsteine oder Schlaglöcher schnell Schaden nehmen!
  • Die Lagerung nicht benutzter Reifen sollte stets kühl und trocken, am besten in dunklen Räumen erfolgen – Wärme ist schädlich für das Gummi genauso wie Chemikalien wie Öle oder Benzin!
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